une méthode de voir l'avenir, 2003

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Kicker, Live-Cam, TV, 2 C-Prints
160 x 180 x 60 cm
Ausgangspunkt des Projektes  modell Q ist ein realer Raum: die Wacker Galerie.
Dieser der Raum soll selbst als Modell zum Thema und zum Arbeitsmaterial von Kunst werden.

modell Q schliesst die Möglichkeit ein, alle pragmatischen Grenzen eines Raumes zu überschreiten und Visionen zu verwirklichen, die auch jenseits des real Machbaren
liegen können.

"une méthode de voir l'avenir", mein Beitrag zu modell Q, sieht vor, den gesamten Galerieraum in einen Kicker zu verwandeln. Im unteren Bereich spielen 2 Mannschaften à 9 Spieler gegeneinander:
Die "Mannschaft" wird gebildet aus Persönlichkeiten des aktuellen öffentlichen Lebens und spielt gegen die "Logoschaft", die aus 9 Logos gebildet wird, welche für Konzepte,  Ideologien, Verfassung etc. stehen. Die lebensgroßen Figuren sind von aussen real spielbar (leider ohne Sichtkontakt für die Spieler, aber mit akustischer Verbindung zu den Zuschauern auf der Empore per Walky-Talky). Vom Galerieraum ist nur die Empore zu betreten: der Spielverlauf wird mit 3 Kameras gefilmt und auf die gegenüberliegende Wand gescreent; der Ballwechsel kann "une méthode de voir l'avenir" darstellen...

http://www.wackerkunst.de


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